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Bauteilprüfungen am Radsatzprüfstand mit variabler Spurweite
Überspringen: Bauteilprüfungen am Radsatzprüfstand mit variabler SpurweiteAuf diesem Prüfstand können Radsätze aller in Europa gängigen Spurweiten betrieben werden. Schwerpunkte der hier durchgeführten Untersuchungen sind Belastungsversuche an Regelspurradsätzen, sowie die Erprobung und Optimierung von Spurwechselradsätzen, neuer bahnspezifischer Instandhaltungstechnologien und die Erhöhung der Sicherheit des Rad/Schiene-Systems.
Die im folgenden aufgeführten Versuche stellen einen Auszug des Leistungsspektrums dar:
- Festigkeitsprüfung des Sitzes von Radsatzwelle und Radscheibe
- Festigkeitsprüfung der Komponenten von Spurwechselradsätzen
- Untersuchung von Schadens- und Verschleißverhalten
- Prüfung und Erprobung von Diagnosesystemen (Radsatzlager-Diagnose)
Für die Aufzeichnung und Dokumentation prüflaufrelevanter Daten, stehen diverse Schnittstellen zur Verfügung. Ebenfalls ist es möglich, den Prüfradsatz mit Sensorik auszustatten, deren Daten online zu erfassen, zu bewerten und gegebenenfalls Reaktionen abzuleiten. Darüber hinaus befindet sich vor Ort die Werkstoffprüfstelle der DB Systemtechnik, die bei Bedarf u.a. Rissprüfungen mit Wirbelstrom und Ultraschall sowie weitergehende Werkstoffuntersuchungen durchführt.
Das Bild zeigt den Versuchsaufbau am Prüfstand mit variabler Spurweite mit einem Spurwechselradsatz.
Der zu prüfende Radsatz wird durch die zwei Vertikalzylinder mit Aufstandskräften bis zu jeweils 160 kN und dem Horizontalzylinder mit Querkräften bis zu ±100 kN beaufschlagt. Prüfgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h sind möglich.
Letzte Aktualisierung: 11.04.2011
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